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Vogelfutter für den Winter selbst herstellen

Vogelfutter für den Winter selbst herstellen

Warum Vogelfutter selbst herstellen?

Industriell hergestellte Meisenknödel haben meistens keine ausreichende Qualität. Oft wird am Fett gespart, der Wasseranteil ist zu hoch, wodurch der Knödel zu hart und von den Vögeln gemieden wird.  In den billigen Knödeln werden oft Ambrosia-Samen eingearbeitet, die Pflanze breitet sich rasant aus und löst starke allergische Reaktionen beim Menschen aus. Bei selbstgemachten Vogelsnacks weißt Du was drin ist und Du kannst auf die Netze verzichten, in denen sich die Vögel oft verfangen und verletzen.

Zutaten

1000g Vogelfutter (ohne Ambrosia-Samen)
1000g  Kokosfett (oder auch Rindertalg vom Metzger)
etwas Rapsöl
Topf, Kochlöffel, Strohhalme, Schnur
Muffin-Formen
Gefäße zum Befüllen, z.B. halbe Kokosnuss, Tasse, Tontopf, …

 

So geht’s

1. Das Fett langsam in einem Topf schmelzen – nicht sieden oder kochen!!!

2. Dann einen Schuss Rapsöl in das flüssige Fett geben, so bleibt das Futter-Fett-Gemisch später schön
geschmeidig

3. Nun das Vogelfutter hinzugeben, gut umrühren und etwas abkühlen lassen

4. Muffinformen befüllen. Zum Aufhängen ein kleines Stück Strohhalm abschneiden und in die gefüllte Muffinform stecken, er dient als Platzhalter. Nach dem Erkalten herausziehen und Schnur zum Aufhängen hindurchziehen.

5. Für die klassischen Meisenködel ein Stück Schnur mit der Samen-Fett-Mischung umgeben und zu einer Kugel formen.

6. Für andere Formen wie Tassen, Blumentöpfe… kann ein Ast in die Masse gesteckt werden, der den Vögeln als Sitzmöglichkeit dient.

Aushärten lassen.

Aufhängen, unerreichbar für Katzen und an einem schattigen Platz, damit das Fett nicht in der Sonne schmilzt.

Gutes tun und Gutes erhalten
für KOSTBARE MOMENTE UNTER FREIEM HIMMEL

Unsere heimischen Wildvögel finden nicht nur im Winter (zu) wenig Nahrung. Oft kann die Brut nicht aufgezogen werden, weil die Tiere kaum noch Insekten sammeln könnnen. Inzwischen wird eine Zufütterung über das ganze Jahr hinweg empfohlen. Doch dabei gibt es einiges zu
beachten. Der Nabu informiert.

 

Die Arbeit der Landwirte lohnt sich meist nur noch, wenn sie ihre Felder zu riesigen Acker-flächen zusammenlegen, das raubt Vögeln und anderen Tieren den Lebensraum…
Pestizide schaden der Umwelt und bringen das empfindlichen Ökosystem aus der Balance. Der Klimawandel tut ein Weiteres. Sie haben es schwer, unsere Wild-vögel.
Viele Arten werden verlorengehen, wir können und müssen dringend etwas dagegen tun. Finde heraus was Du tun kannst. Informiere Dich.

Mehr Tipps zum Thema „Wildvögel richtig füttern“ findest Du bei www.nabu.de

 



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